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Anna Calvi: Anna Calvi (Domino)
Eingängig wird’s bei »Suzanne And I« oder »Desire«, etwas düsterer bei »The Devil« und »Love Won’t Be Leaving«, dagegen wieder fetziger bei »Blackout«. Gitarrenpassagen und Gesang wechseln sich ab, die Dramaturgie ist in jedem Song spürbar, doch besonders gelungen sind für mich die Songs, in denen mich der Musikstil an »The X« erinnert wie in »Suzanne And I« und »Desire«. »Love Won’t Be Leaving« glänzt vor allem durch einen dramatischen Aufbau und den finalen, durch Streicher wunderbar besetzten Schlussrefrain. Beeindruckend ist, dass Anna Calvi Sängerin, Instrumentalistin (vor allem Gitarristin) und Songwriterin gleichzeitig ist und man das auch das ganze Album lang spüren kann. Das ist besonders und einfach aufreibend. Nichts zum Nebenbeihören. Sicherlich noch ausbaufähig, aber ein tolles Debüt. (7/10)
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