Man muss sich schon große Mühe geben, um hinter dem bleichen Gesicht mit den roten Lippen und den auftoupierten Haaren Sean Penn und nicht Robert Smith zu erkennen.
Bitte, nicht noch so ein halblustiger Rap-Film – möchte man denken. Doch »Blutzbrüdaz« reiht sich keineswegs in die Schlange der Möchtegern-Biografien von Rap-Kollegen ein.
Es ist ein Horrorfilm geworden. Zumindest für jemanden, der so ist wie Miranda July, »like, so creative and unique«: ein Film über eine Schaffenskrise, aus der man aus eigenem Antrieb nicht mehr herauskommt.
Das Kino entführt momentan an geschichtsträchtige Orte: ins konspirative „Hotel Lux“ in Moskau und nach Südfrankreich, in die „Höhle der vergessenen Träume“. Doch wo funktioniert die cineastische Lehrstunde – und wo nervt sie...
Produzent Luc Besson lässt diesmal ein kolumbianisches Schulmädchen Parkour laufen. Mafiaboss Don Luis hat Cataleyas Familie ausgelöscht und so flüchtet sie sich nach Chicago.
Stand in »Cars« noch Lightning McQueen im Mittelpunkt des Geschehens, rückt im Sequel nun Abschleppfahrzeug Mater in den Mittelpunkt und wird Teil einer Geheimagenten-Story.