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Dänemark macht glücklich
Der Internet-Hoax rund um die knackige Karen, die sich bei einem One-Night-Stand hat schwängern lassen und schließlich per Youtube nach dem Vater fahndete, erwies sich im vergangenen Jahr als effektiver, wenn auch nicht ganz unumstrittener Aufmerksamkeitsgenerator für Dänemarks Tourismusagentur.
Doch das Land weiß nicht nur durch seine attraktive Einwohnerschaft zu überzeugen. Für weniger sozial Veranlagte bietet sich etwa die Möglichkeit ausgiebiger und überraschend unstrapaziöser Radtouren, wie in sonst kaum einem europäischen Land, so zum Beispiel auf der Insel Bornholm oder an die Nordspitze bei Skagen, wo die Wassermassen von Ost- und Nordsee sehenswert aneinanderklatschen. Auch die weiß schimmernden Kreidefelsen der Insel Møn bieten ein hervorragendes Ausflugsziel. Trotz landschaftlicher Idylle sollte auch auf einen Besuch in der dänischen Hauptstadt nicht verzichtet werden. Dank der Øresund-Brücke lässt sich sogar ein Kurzbesuch im schwedischen Malmö problemlos absolvieren. Für das Abhaken touristischer must-sees eignet sich eine Bootstour durch die Kanäle Kopenhagens. Gute Anlaufpunkte für Shops und Bars sind die Gassen um die innerstädtische Studiestræde, das ehemalige Rotlichtviertel Vesterbro hinter dem Hauptbahnhof und nicht zuletzt das etwas versiffte Nørrebro, ob seiner migrantischen Tradition gerne auch als Nørrebronx bezeichnet.