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Krise erreicht Videospielindustrie
Nun ist sie doch noch da. Obwohl 2008 ein Rekordjahr in der Branche darstellte, scheint sich die Spieleindustrie auf einer Talfahrt zu befinden. Von Monat zu Monat sinken die Verkaufszahlen. Der Juni traf die USA besonders: 31 Prozent Rückgang an Hard- und Softwareverkäufen im Gegensatz zum Vormonat. Das ist der schärfste Rückgang seit September 2000 und das vierte Monat in Folge, in dem weniger verkauft wird.
In Deutschland wartet man noch mit Spannung auf Ergebnisse. Die Umsätze im ersten Halbjahr beziehen sich auf 269 Mio. Euro. Ob das gut ist oder nicht, weiß man aufgrund einer neuen Erfassungsmethode erst in Kürze. Aber nicht nur die Wirtschaftskrise, sondern auch die immer größer werdende Konkurrenz aus dem Onlinespielemarkt bedroht die Konsolenindustrie.
Sony und Nintendo wollen dem mit einer möglichen Preissenkung ihrer Konsolen „Playstation3“ bzw. „Wii“ entgegen wirken. Howard Stringer, CEO von Sony bleibt skeptisch. Bei dem derzeitigen Preis von 399.99 Dollar sei der Verkauf ihrer Konsole bereits nicht mehr profitabel. Nintendo bietet den „Wii“ derzeit um 249.99 Dollar feil während die „Xbox 360“ aus dem Hause Microsoft schon ab 199.99 Dollar zu haben ist.